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Knochenaufbau

Zu schmaler Kieferkamm: Nicht ausreichende Knochensubstanz, um ein Implantat dauerhaft stabilisieren zu können.
Kiefer mit wieder hergestellter Knochensubstanz (hier am Modell ohne Zahnfleisch dargestellt).

Die Möglichkeiten zum Knochenaufbau sind vielfältig.
Ziel des Knochenaufbaues ist es, eine gute Knochenbasis für ein stabiles Implantat zu schaffen. Nur dann ist die Einpflanzung von Zahnimplantaten sinnvoll, um ein langlebiges Ergebnis zu erzielen.

Oftmals weist der Kieferknochen keine ausreichende Dicke zur Aufnahme eines Implantates auf. Moderne Operationstechniken ermöglichen es, Ihren Kieferknochen durch Knochentransplantate oder durch Ersatzknochen zu verbreitern, um dennoch Implantate zu verankern.

Bei der sogenannten „Augmentation“ wird entweder eigener Knochen aus einer anderen Region Ihres Körpers, z.B. aus dem Kieferwinkel entnommen und an die gewünschte Stelle im Ober- oder Unterkiefer eingepflanzt; eine andere Variante der Augmentation, ohne dass für die Implantation ihr eigener Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden muss, ist die Einpflanzung von Knochenersatzmaterial (künstlicher Knochenersatz – z. B. Bio Oss) zum Knochenaufbau.

Osteograft Spenderknochen

Zum Aufbau Ihres Knochens setzen wir je nach Indikation verschiedene Knochen oder Ersatzmaterialien ein wie z. B.:

  • Eigenknochen
  • Spenderknochen (OsteoGraft)
  • Bio Oss 

Fehlende Knochensubstanz als stabiler Untergrund für Implantate kann durch unterschiedliche Methoden aufgebaut werden.

Eine Methode besteht darin den fehlenden Knochen durch humanen Spenderknochen zu ersetzen.

Das gemeinnützige DIZG – Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz – wurde 1993 von der Universität Leipzig und der Charité Berlin von Medizinern und Wissenschaftlern gegründet. Mit dem Sicherheits- und Qualitätssystem haben sie bereits ca. 150.000 humane Transplantate an Ärzte, Zahnärzte und Kliniken im In- und Ausland gegeben.

Wir verwenden nur die zertifizierten und gesicherten Produkte der Firma Osteograft (www.osteograft.de).

 

Welche Methode des Knochenaufbaues für Sie in Frage kommen, erörtern wir mit Ihnen vorher in einem individuellen Beratungsgespräch.

Abbildung: Bti / Dr. Anitua

PRGF (Plasma Rich in Growth Factors)

PRGF ist ein patentiertes minimalinvasives Verfahren zur Steigerung der Gewebe- und Knochenregeneration durch die Gewinnung von eigenen Wachstumsfaktoren aus dem Blut.

Was sind und was bewirken körpereigene Wachstumsfaktoren?
Wachstumsfaktoren sind Proteine, die eine wichtige Rolle bei den komplexen Vorgängen der Reparation und der Regeneration von Geweben spielen.

Sie bewirken eine beschleunigte Heilung beschädigter Gewebe im Rahmen von chirurgischen Eingriffen.

Wo befinden sich die Wachstumsfaktoren?
Die größte Menge an Wachstumsfaktoren befinden sich innerhalb der Thrombozyten im Blut.

Mit nur einer geringen Menge Blut, die wir ambulant bei Ihnen entnehmen, erhalten wir nach einem bestimmten Verfahren Ihre körpereigenen Wachstumsfaktoren.

Es liegen über 20 Jahre multizentrische klinische Studien in diversen medizinischen Anwendungsbereichen (Implantologie, Parodontologie, Wundheilung, Knochenaufbauverfahren etc.) vor.

Knochenersatzmaterial (z.B. Bio Oss)
Schalentechnik

SonicWeld Rx®

SonicWeld Rx® bietet ein völlig neuartiges Verfahren, um Osteosynthese-Materialien einzubringen und Membranen zu fixieren. Das System stellt eine bahnbrechende Technologie für horizontale und/oder vertikale Knochenaugmentationen dar. Dieses revolutionäre Knochenaugmentationsverfahren basiert auf formstabilen, resorbierbaren Materialien mit Ultraschallapplikation.

Die Schalentechnik stellt eine revolutionäre Augmentation mit sehr guten Erfolgen dar. Diese neuartige Methode lässt in vielen Behandlungsfällen eine Knochenblockentnahmen als überflüssig erscheinen.

Ziel des Knochenaufbaues ist es, eine gute Knochenbasis für ein stabiles Implantat zu schaffen.