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Behandlung mit dem Laser

Die Vielzahl der Anwendungen machen den Laser heute zu einem wichtigen Werkzeug in der zahnärztlichen Praxis.

Mit dem Einsatz von Laserlicht können heute viele Behandlungen, die früher belastende Eingriffe erforderten, schmerzfrei, schnell und besonders schonend durchgeführt werden.

Die erfolgreiche Laseranwendung ist in vielen Bereichen der Zahnmedizin unbestritten. 

 

Dazu gehören die

  • Endodontie (Wurzelbehandlung)
  • Parodontologie
  • Implantologie
  • Chirurgie
  • Herpes- und Aphthenbehandlung
  • Behandlung von empfindlichen Zahnhälsen
  • Lippenbändchenexzision

Tipp

Mit der antimikrobiellen photodynamischen Therapie lässt sich in vielen Fällen der Einsatz von Antibiotika vermeiden.

Photodynamische Therapie

Was bedeutet antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT)?

Das Ziel in der moderen minimalinvasiven antimikrobiellen Medizin ist selektiv krankmachende Keime bei lokalen Infektionen ohne systemische Nebeneffekte zu zerstören und gleichzeitig die Wundheilung zu fördern.

Die Wirkung dieser Therapie beruht darauf, dass mit Laserlicht und speziellen Farbstoffen (sog. Sensitizer) infiziertes Gewebe bestrahlt wird und dadurch Membranen von z.B. Bakterien und Pilzen zerstört wird ohne gesundes Gewebe zu schädigen.

Diese Therapie entfaltet eine bakterizide, fungizide aber z.T. auch viruzide Wirkungen.

Mit dem neuen Photolase®-Verfahren (www.photolase.eu) ist es nun möglich geworden, erstmals ein aPDT-Verfahren zu entwickeln, dass im nahen Infrarotbereich mit 810nm Wellenlänge arbeitet. Es ermöglicht damit eine Lichteindringtiefe von bis zu 4cm wodurch auch Bestrahlungen über grössere Distanzen möglich werden.

Durch intensive Forschung mit Unterstützung von Quantenphysikern und Pharmakologen/Mikrobiologen und Medizinern ist es gelungen, einen speziellen Sensitizer auf Phenothiazinbasis zu entwickeln, so dass eine effiziente Wundheilungsfördernde Wirkung möglich wurde.