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Funktionsstörungen

Cranio–mandibuläre Dysfunktion (CMD)

Chronische Schmerzen scheinen ein typisches Merkmal unserer modernen Zivilisation geworden zu sein. Unzählige Menschen leiden an anhaltenden oder häufig wiederkehrenden Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, unerklärlichen Zahnschmerzen oder anderen schmerzhaften Beeinträchtigungen.
Zur Liste der häufigsten CMD-Symptome

Von Hektik, Zeitnot und Stress ist nicht nur der Magen betroffen, sondern vielmals auch die Zähne. Angestaute Anspannungen werden mit Hilfe der Kaumuskulatur abgearbeitet. Die Muskulatur verspannt sich, Zähne schmerzen, die Kiefergelenke knacken oder schmerzen.

Erkrankungen
im Kiefer-Gesichtsbereich werden unter dem Krankheitsbild der Cranio-Mandibulären-
Dysfunktion – kurz CMD zusammengefasst.



Nur wenigen Patienten ist bekannt, dass Kopfschmerzen auch von der Kaumuskulatur verursacht sein können. Oftmals sind die Kiefergelenke auch für bestimmte Beschwerden im Ohr verantwortlich. Viele Rücken- und Haltungsschmerzen haben ihren Ursprung in den Kiefergelenken und in der Hals- und Kaumuskulatur. Der Begriff CMD craniomandibuläre Dysfunktion kommt von "Cranium" (Schädel), "Mandibula" (Unterkiefer) und "Dysfunktion" (Fehlfunktion). Es geht hier also um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Oberkiefer und Unterkiefer, bedingt durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Kiefermuskulatur.

Klinische & instrumentelle
Funktionsdiagnostik

Die Behandlung hängt von einer genauen, aufmerksamen und ganzheitlichen Untersuchung Ihrer Beschwerden ab.
Unsere Funktionsanalyse beinhaltet die Beachtung empfindlicher Muskel-druckpunkte (Triggerpunkte), eine Untersuchungen von Haltung, Statik und Funktionsmustern, sowie eine Modellanalyse. Eine erweiterte Möglichkeit, den Funktionszustand der Muskulatur und Ihre Gelenke zu untersuchen, liefert u. a. die klinische Elektromyographie und die Magnetkinesiographie.
Sie gestattet sehr differenzierte und schmerzfreie Einblicke in den momentanen Funktionszustand der Muskeln und deren Bewegungsabläufe.

Elektromyographie (EMG)
Messung des
(Ver-)Spannungsgrades
der Kau-, Kopf- und
Halsmuskulatur.

Auswertung
der Messergebnise am PC.

Behandlungskonzepte

Je nach Schweregrad Ihrer Erkrankung haben wir verschiedene Therapiekonzepte erarbeitet, um Ihnen zu helfen.

Entspannung
der Kaumuskulatur durch TENS bei ruhiger Musik.

Die Muskulatur des Kopfes ist integraler Bestandteil der Körpermuskulatur und kann deshalb nicht getrennt betrachtet und behandelt werden. Deshalb beziehen wir Physiotherapeuten, Kraniosakraltherapeuten und Osteopathen, Kieferorthopäden und weitere Spezialisten mit in unsere Behandlungskonzepte ein.
Insbesondere durch unsere myozentrische Schiene konnte die Therapie um einige erfolgversprechende Aspekte erweitert werden. Die muskelphysiologisch orientierte Technik, mit der die therapeutische Schienenposition festgelegt wird, zeigt außerordentlich gute Therapieergebnisse.