Die Möglichkeiten zum Knochenaufbau sind vielfältig.
Ziel des Knochenaufbaues ist es, eine gute Knochenbasis für ein stabiles Implantat zu schaffen.
Nur dann ist die Einpflanzung von Zahnimplantaten sinnvoll, um ein langlebiges Ergebnis zu erzielen.
Oftmals weist der Kieferknochen keine ausreichende Dicke zur Aufnahme eines Implantates auf. Moderne Operationstechniken ermöglichen es, Ihren Kieferknochen durch Knochentransplantate oder durch Ersatzknochen zu verbreitern, um dennoch Implantate zu verankern.
Zu schmaler Kieferkamm
Nicht ausreichende Knochensubstanz, um ein Implantat dauerhaft stabilisieren zu können.
Kiefer
mit wieder hergestellter Knochensubstanz (hier am Modell ohne Zahnfleisch dargestellt).
Bei der sogenannten „Augmentation“ wird entweder eigener Knochen aus einer anderen Region Ihres Körpers, z.B. aus dem Kieferwinkel entnommen und an die gewünschte Stelle im Ober- oder Unterkiefer eingepflanzt; eine andere Variante der Augmentation, ohne dass für die Implantation ihr eigener Knochen in Mitleidenschaft gezogen werden muss, ist die Einpflanzung von Knochenersatzmaterial (künstlicher Knochenersatz – z. B. Bio Oss) zum Knochenaufbau.
Knochenersatzmaterial
Aufgrund der großen Ähnlichkeit zu menschlichem Gewebe ist dieses Material optimal dazu geeignet, die Bildung neuen Knochengewebes zu fördern und die die Gewebeheilung im menschlichen Körper zu beschleunigen.
Ziel des Knochenaufbaues ist es, eine gute Knochenbasis für ein stabiles Implantat zu schaffen.
SonicWeld Rx® bietet ein völlig neuartiges Verfahren, um Osteosynthese-Materialien einzubringen und Membranen zu fixieren. Das System stellt eine bahnbrechende Technologie für horizontale und/oder vertikale Knochenaugmentationen dar. Dieses revolutionäre Knochenaugmentationsverfahren basiert auf formstabilen, resorbierbaren Materialien mit Ultraschallapplikation. Dem interessierten Patienten empfehlen wir dieses PDF zur Vertiefung. Es enthält viel Fachterminologie. Ihre Fragen hierzu beantworten wir Ihnen natürlich jederzeit gerne und ausführlich.
Die Schalentechnik
stellt eine revolutionäre Augmentation mit sehr guten Erfolgen dar. Diese neuartige Methode lässt in vielen Behandlungsfällen eine Knochenblockentnahmen als überflüssig erscheinen.
Was ist ein Sinuslift?
Ein „Sinuslift“ ist ein Verfahren, mit dem der Knochen im Oberkiefer „verdickt“ wird. Sobald Zähne verloren gehen, beginnt der Körper, den nicht mehr beanspruchten Kieferknochen abzubauen, die Kieferhöhle dehnt sich aus und der Knochen des Kieferkammes verliert an Höhe.
In manchen Fällen ist das Knochenangebot zu gering um ein Implantat zu setzen.
Will man dies verhindern, ist es notwendig, den verlorenen Zahn möglichst bald durch ein Zahnimplantat zu ersetzen. Häufig jedoch, gerade bei langer Zahnlosigkeit, ist nicht mehr ausreichend Knochensubstanz vorhanden, um ein Zahnimplantat einzusetzen.
Zudem ist der Oberkiefer generell dünner als der Unterkiefer und grenzt an die Kieferhöhle an.
Will der Patient nach einer Zahnentfernung ein Implantat eingesetzt bekommen und will man das Implantat im Oberkiefer dauerhaft verankern, ist es in manchen Fällen vorher notwendig, den betroffenen Bereich im Oberkiefer zu verdicken, sonst würde das Ende des eingesetzten Implantates in die Kieferhöhle ragen.
Man erreicht das durch eine Sinusbodenelevation, kurz Sinuslift genannt. Durch Anhebung des Kieferhöhlenbodens und Auffüllung des Lumens mit körpereigenen Knochen oder mit Knochenersatzmaterial kann das Implantatbett vergrößert werden. In diesen so verdickten Knochen kann man später oder simultan eine künstliche Zahnwurzel, das Implantat, einsetzen.
Oberkieferknochen
Der entstandene Hohlraum wird mit Knochenmaterial gefüllt, um somit ein ausreichend starkes Knochenlager für das Einbringen der Implantate zu erzeugen.
Fazit
Der Sinuslift ist eine gute Methode, um bei einem Patienten nicht mehr vorhandene Knochensubstanz im Oberkiefer aufzubauen.
Nur so kann sicher ein Zahnimplantat eingesetzt werden.
Der Sinuslift weist eine gute Erfolgsrate auf.
Comuptergestützte Röntgendiagnostik
Mit moderner Software von Med3D und spezieller Röntgentechnik (DVT/CT) ist eine optimale Vorbereitung des Implantates selbst in komplizierten Fällen möglich.
möglich.
Optimal platziertes
Implantat im Kieferknochen ohne Kontakt zum Nerv (rot).
